Amaranth Herkunft

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Die ursprüngliche Amaranth Herkunft ist Südamerika. Schon vor 3000 Jahren war Amaranth ein Grundnahrungsmittel der Mayas und Inkas.

Herkunft und Bedeutung der Amaranth Pflanze in der griechischen Mythologie

Die Amaranth Pflanze hat ihren Namen ursprünglich aus dem Griechischen. Der Mythologie zur Folge, ist Amarantos eine immerwährende Blume, die von den Göttern versteckt wurde. Sollte ein Mensch diese Pflanze jemals finden, würde er mit dem ewigen Leben belohnt werden.

Herkunft und Bedeutung der Amaranth Pflanze für die Inkas und Azteken

Für die Inkas und Azteken war der Amaranth Samen ein sogenanntes Wunderkorn. Zusätzlich hatte der Amaranth auch eine religiöse Bedeutung. Die Amaranth Pflanze kam immer dann zum Einsatz, wenn es bei den religiösen Zeremonien um die Ehrung des
Aztekengottes „Huitzilopochtli“ ging.

Problematisch war, dass gleichzeitig auch menschliches Blut geopfert wurde. Die spanischen Eroberer empfanden diese Art der Rituale als Gotteslästerung, was dazu führte, dass der Anbau der Amaranth Pflanze, unter Androhung der Todesstrafe, verboten wurde.

Noch heute sieht man einen Zusammenhang zwischen dem Anbauverbot und der damaligen Hungersnot, die mit vielen verhungerten Menschen einherging.

Das Verbot führte dazu, dass die Amaranth Pflanze nur noch im Verborgenen angebaut wurde. Für fast 500 Jahre war sie mehr oder weniger in Vergessenheit geraten.

Amaranth Herkunft im Jahre 2018

Erst 1970 wurde die Amaranth Pflanze bzw. der Amaranth Samen durch einen australischen Wissenschaftler wiederentdeckt. Dieser stieß bei seinen wissenschaftlichen Untersuchungen auf den hohen Lysingehalt (Protein) der Amaranth Samen.

Diese und weitere Untersuchungen rückten erneut die Vorzüge des Amaranths ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Heute wird die Amaranth Pflanze in vielen Ländern angebaut, wobei Südamerika, China und Russland zu den Hauptanbaugebieten zählen.

Der Amaranth besticht vor allem durch seine Anspruchslosigkeit im Anbau und seiner vielseitigen Verwendbarkeit nach der Ernte. Hinzu kommen seine hochwertigen Inhalts- und Vitalstoffe.

Solltest du Interesse an ausführlichere Informationen zu den Inhalts- und Vitalstoffen haben, empfehle ich dir den folgenden Link: Amaranth Nährwerte.

Amaranth als Pseudogetreide

Obwohl der Amaranth viele Eigenschaften hat, die auch unsere Getreidesorten auszeichnen, gehört er nicht in die Familie der Süßgräser. Bei uns gehört er zu den sogenannten Pseudogetreidesorten. Was Amaranth genau ist, erfährst du hier: Was ist Amaranth?

Die wohl einfachste Erklärung ist, dass die Samen der Amaranth Pflanze wohl wie Mehl gemahlen werden, aber nicht wie Mehl zum Backen genutzt werden können. Das liegt daran, dass der Amaranth Samen keine Eigenbackfähigkeit besitzt. Zum Backen von z. B. Brot bleibt das altbekannte Mehl die Hauptzutat.

Das Pseudogetreide stammt meistens aus den sogenannten Kulturpflanzen, deren Beliebtheit in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen ist.

Besonders interessant sind diese Sorten für Menschen, die eine Glutenunverträglichkeit haben.

Der Amaranth Samen ist glutenfrei und hat auch viele wertvolle Inhaltsstoffe.

Die Blätter vieler Amaranth Sorten sind ebenfalls genießbar und die Amaranth Pflanze an sich ist ein echter Hingucker im Garten oder auch auf dem Balkon.

Herkunft der Amaranth Pflanze

Die Amaranth Pflanze gehört zu der Gruppe der Fuchsschwanzgewächse. Der Amaranth ist selbst als Zierpflanze sehr beliebt.

Die farbenprächtigen Blüten verleihen dieser Pflanze eine Einzigartigkeit, die nicht zu übersehen ist.

Die Amaranth Pflanze blüht von Mitte Mai bis September. Allerdings sind es in der Regel einjährige Pflanzen.

Amaranth ist eine fast anspruchslose Pflanze, die nicht nur gut aussieht, sondern auch gut schmeckt.

Amaranth und Diabetes

Der Amaranth Samen hat viele langkettige Kohlenhydrate und wertvolle Ballaststoffe. Aus diesem Grund ist er gerade für den Speiseplan der Diabetiker gut geeignet. Seine Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass der Insulinspiegel konstant und ohne Insulinspitzen bleibt.

Im Rahmen eines Diätplans ist es allerdings ratsam, weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Dieses Ziel erreicht man am besten durch den Verzehr von Lebensmitteln, die auch mit wenig Kohlenhydraten lange sättigen. Beispielsweise eiweißreiche Lebensmittel.

Ist der Genuss von Amaranth eine Modeerscheinung?

Modeerscheinungen kommen in sämtlichen Bereichen unseres Lebens vor. Sie beeinflussen uns persönlich mal mehr und auch mal weniger.

Ob eine kognitive Auseinandersetzung möglich ist, hängt von vielen persönlichen Faktoren ab.

Immer wieder werden solche Modetrends sehr exzessiv und öffentlich ausgelebt und oft verschwinden sie genauso schnell, wie sie aufgetaucht sind.

Viele dieser Trends werden von Prominenten angestoßen und entwickeln dann sowas wie eine Eigendynamik. Ein Beispiel dafür könnte die rasante Zunahme der Glutenunverträglichkeit innerhalb der letzten Jahre sein.

Man kann u. U. den Eindruck gewinnen, dass irgendeine körperliche Unverträglichkeit, wie z. B. Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz, zum guten Ton dazu gehören.

Vielleicht steckt auch bei dem ein oder anderen Menschen der Wunsch nach einem Schönheitsideal hinter dieser Unverträglichkeitsbehauptung.

Zum Schönheitsideal wird immer das ernannt, was nur ganz wenig Menschen haben bzw. sind. Nur ein Beispiel: Während einer Hungersnot präsentieren dicke Menschen das Schönheitsideal. Ist Essen allerdings im Überfluss vorhanden, sind es die schlanken Menschen, die dem klassischen Schönheitsideal entsprechen.

Einerseits leben wir heute in einer Überflussgesellschaft und andererseits hat Essen und Ernährung eine sehr moralische Komponente erhalten.

Hunger ist heute ein Fremdwort und Essen schon lange nicht mehr nur ein Bedürfnis.

Genau diese Entwicklung hat dazu geführt, dass selbst der Bereich Ernährung eine Plattform für Modetrends sein kann.