Wann blüht Amaranth?

Wann Amaranth blüht, lässt sich ganz leicht beantworten:

Amaranth hat seine Blütezeit von Juli bis Oktober.

Nahezu alle Arten dieser Pflanze sind einjährig. Das heißt, dass sie einmal im Jahr von Juli bis Oktober blühen und dann entsorgt werden können.

Achtung: Werden die Blüten nicht entsorgt, vervielfältigt sich die Pflanze von alleine und kann dadurch schnell zur Plage werden.

Eine Pflanze trägt zwischen 30.000 und 60.000 Samen-Körner. Anhand dessen, kann man die Platzmenge im eigenen Garten recht gut kalkulieren.

Wie baut man Amaranth an?

Um Amaranth anzubauen, gibt es zwei mögliche Arten, dies zu tun:

  1. 1Du säst die Samen in Blumentöpfe (Vorzucht).
  2. Du säst die Samen direkt in deinem Garten (Freilandaussaat).

Vorzucht

Entscheidest du dich für die Variante mit den Blumentöpfen, kannst du schon Anfang März mit dem einsäen beginnen.

Da die Amaranth Pflanze sehr kälteempfindlich ist, solltest du die Blumentöpfe im geschlossenen Raum aufbewahren.

Die Erde im Blumentopf musst du ohne Staunässe feucht halten.

Wenn das Raumklima warm genug ist, beginnt der Samen schon nach 1 bis 2 Wochen zu keimen. Diese Keimlinge kannst du nach dem letzten Frost im Abstand von 45 Zentimetern im Garten einpflanzen.

Dabei ist ein windgeschützter, aber sehr sonniger, Standort am besten geeignet.

Wann Amaranth tatsächlich blüht, hängt natürlich auch vom Wetter ab.

Freilandaussaat

Je nach Wetter, beginnt die Freilandaussaat ab Mitte (bis Ende) April. Du kannst nach dem letzten Frost deinen Amaranth-Samen direkt in den Garten aussäen.

Die optimalste Lufttemperatur für die Keimung wäre zwischen 20 und 25 Grad. Wenn diese in etwa gegeben ist, dauert es zwischen 10 und 20 Tagen, bis die Samen zu keimen beginnen.

Sobald die Keimlinge etwas gewachsen sind, ist es wichtig, sie zu vereinzeln. Das heißt, dass du sie einzeln im Abstand von ca. 45 cm einpflanzen musst.

Egal für welche Methode du dich auch entscheidest, der Amaranth-Samen ist lediglich am Anfang, nach der Aussaat, etwas pflegeintensiv.

Spätestens wenn er im Garten seinen Platz gefunden hat, mutiert er zur anspruchslosen Schönheit.

Zum Keimen braucht er Wärme und Feuchtigkeit, was nicht bedeutet, dass er im Wasser liegen bzw. stehen darf. Für die ausgewachsene Pflanze stellen selbst Trockenperioden kein Problem dar.

Wenn du Interesse an weiterführenden Informationen zum Anbau haben solltest, dann klicke auf diesen Link: Amaranth anbauen.

Worauf du beim Anbau von Amaranth achten solltest

Damit du eine Antwort auf die Frage „Wann Amaranth blüht?“ bekommen kannst, ist es wichtig, ein paar Dinge zu beachten.

Der Standort für deinen Amaranth sollte sehr sonnig, aber nur mäßig windig sein, da die Pflanzen sonst umknicken können.

Der Boden sollte nicht zu fest sein. Das ist wichtig, damit sich keine Staunässe bilden kann. Staunässe würde zum Verfaulen der Amaranth-Pflanzen führen.

Beim Anbau von Amaranth solltest du darauf achten, dass der Boden die optimalsten Voraussetzungen  mitbringt. Das bedeutet, dass er nährstoffreich und wasserdurchlässig sein muss.

Wenn der gewählte Platz für den Anbau von Amaranth nicht die optimalsten Voraussetzungen birgt, ist es sinnvoll, Nährstoffe zuzugeben und den Boden vorm Einsäen etwas zu lockern.

Damit ersparst du dir viel Arbeit, da die Amarant-Pflanze nahezu anspruchslos gedeiht.

Du solltest den Amaranth vor der Vollreife der Blüten ernten, damit die Samen sich nicht selbst aussäen. Amaranth hat durchaus Tendenzen sich zu vermehren. Ähnlich wie Unkraut.

Um den richtigen Zeitpunkt für die Amaranth-Ernte nicht zu verpassen, ist es wichtig zu wissen, wann der Amaranth blüht.

Wenn du den Samen nutzen möchtest, egal ob in der Küche oder wieder im Garten, muss dieser Trocken sein.

Es empfiehlt sich, die Pflanze kopfüber in einen Sack zu packen und auch kopfüber zum Trocknen aufzuhängen.

Der Samen, der sich in den Blüten befindet, fällt dann einfach zu Boden. In diesem Fall in den Sack. Somit ist eine Art „Auffangbehälter“ gebildet und du ersparst dir Zeit.